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Die Lions Idee

WIR DIENEN.

Die internationale Vereinigung der Lions Clubs war zunächst nichts als ein Traum von Melvin Jones, einem Geschäftsmann aus Chicago. Er war der Überzeugung, dass Business Clubs ihren Horizont über rein geschäftliche Belange hinaus erweitern und sich für ein besseres kommunales Zusammenleben und eine bessere Welt einsetzen sollten.

Unser Motto “Wir Dienen” bleibt auch heute noch weiterhin bestehen und wird von noch mehr Menschen an noch mehr Orten, als irgendeine andere Service Club Organisation sonst auf der Welt, repräsentiert.

DIE GESCHICHTE.

Die Anfänge im Jahr 1917

Melvin Jones, ein 38-jähriger Geschäftsmann aus Chicago, stellte eine einfache Frage, die die Welt verändern sollte: Was wäre, wenn die Menschen ihre Fähigkeiten zum Wohle ihrermelvjoves3 Gemeinden einsetzen würden? Fast 100 Jahre später ist Lions Clubs International die weltweit größte gemeinnützige Club-Organisation mit 1,35 Millionen Mitgliedern in über 46.000 Clubs und mit unzähligen Geschichten von Lions, die gemeinsam die Idee verfolgen, sich für ihre Kommunen zu engagieren.

1920: Der Sprung über die Grenzen

Nur drei Jahre nach der Gründung wurden die Lions mit Gründung des ersten kanadischen Clubs zu einer internationalen Vereinigung. 1927 folgte ein Club in Mexiko. In den 1950er- und 1960er-Jahren wuchs die Organisation durch die Gründung neuer Clubs in Europa, Asien und Afrika immer schneller.

1925: Ausrottung der Blindheit 

Helen Keller rief die Lions auf dem internationalen Kongress in Cedar Point (US-Bundesstaat Ohio) dazu auf, „Ritter der Blinden im Kreuzzug gegen die Dunkelheit“ zu werden. Seither arbeiten die Lions unermüdlich daran, blinde und sehbehinderte Menschen zu unterstützen.

1945: Vereinigung der Nationen

Die dauerhafte Beziehung zu den Vereinten Nationen ist Ausdruck der Idealvorstellung der Lions von einer internationalen Organisation. Die Lions waren eine der ersten nicht staatlichen Organisationen, die eingeladen wurden, bei der Ausarbeitung der Charta der Vereinten
Nationen beratend zu assistieren, und unterstützen seither aktiv die Arbeit der UNO.

1957: Organisation von Jugendprogrammen

Gegen Ende der 1950er-Jahre wurde das Leo-Programm entwickelt, um Jugendlichen auf der ganzen Welt Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und zur ehrenamtlichen Arbeit zu bieten. Heute gibt es ca. 144.000 Leos in 5.700 Leo-Clubs in über 140 Ländern auf der ganzen Welt.

1968: Gründung der Stiftung

Lions Clubs International Foundation unterstützt Lions bei allen globalen und umfangreicheren regionalen humanitären Projekten. Durch die Stiftung erfüllen die Lions die Bedürfnisse ihrer lokalen und der globalen Gemeinden.

1990: Start von SightFirst

Mithilfe von SightFirst gelingt es den Lions, weltweit Erblindungen und Einschränkungen der Sehkraft zu verhindern und zu heilen. Im Jahr 1990 starteten die Lions ihre bislang SightFirstLogo2cstärkste Offensive gegen Erblindung und sammelten über 346 Millionen US-Dollar für diese Initiative. Im Mittelpunkt stehen dabei die häufigsten Ursachen von Blindheit: grauer Star (Katarakt),
Bindehautentzündung, Flussblindheit, Kinderblindheit, grüner Star (Glaukom) und diabetische Retinopathie.

Heute: Größere Reichweite

Lions Clubs International erweitert seine Ziele für Hilfseinsätze jeden Tag – auf lokaler Ebene und in allen Teilen der Welt. Die Bedürfnisse sind zahlreich und die Dienstleistungen der Lions vielfältig. Lions setzen sich für die Sehkraft, Gesundheit und Umwelt ein und unterstützen jugendliche und ältere Menschen und helfen in Zeiten der Not.

DIE FAKTEN.

  • Mit über 46.000 Clubs und 1,35 Millionen Mitgliedern in 208 Ländern ist Lions Clubs International die größte und erfolgreichste Hilfsorganisation auf der Welt.
  • Seit 1968 hat die Lions Clubs International Foundation (LCIF) Zuschüsse in Höhe von über 700 Millionen US-Dollar für humanitäre Projekte auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt.
  • Über 120 Millionen Kinder wurden in den Augengesundheitszentren von Lions weltweit medizinisch versorgt.
  • Über 41 Millionen Kinder in Äthiopen, Madagaskar, Mali und Nigeria wurden gegen Masern geimpft (diese Krankheit ist eine der Hauptursachen für die Erblindung im Kindesalter).
  • Über 12 Millionen Schülern wurde mit Lions Quest – einem Programm zur Vermittlung von Lebenskompetenzen – geholfen, schwierige Situationen im Zusammenhang mit Drogenmissbrauch und Gewalt zu vermeiden.